12. Woche - Garibaldi Lake - Vancouver

12. Woche - Garibaldi Lake - Vancouver

Montag, Juli 24, 2023

Strecke: 730 km - Stimmung: Stadtfeeling, das gefällt uns

Highlight: 

Honda Celebration of Lights; Richmond Night Market

Garibaldi Lake

Da es entweder regnet oder brennt fahren wir immer weiter. Aktuell ist es mit vierzehn Grad eher kalt. Deshalb ist das Duschen eine Herausforderung. Diese nehmen wir aber an. Da das Haarewaschen etwas länger benötigt, wird halt in zwei Schritten geduscht 😉.

In der Region von Whistler realisieren wir, dass wir wieder in der Zivilisation angekommen sind.  Um zu wandern muss ein Parkplatz vorgängig reserviert werden. Dies ist nur online möglich. Dumm, wenn man das nicht gewusst hat und in den Bergen keinen Empfang hat. Aus diesem Grunde können wir die geplante Wanderung leider nicht in Angriff nehmen. Da wir uns in der letzten Woche kaum bewegt haben, möchte Simone unbedingt wandern. Egal was. Wir fahren weiter und reservieren uns, sobald wir wieder Empfang haben, den nächst möglichen noch freien Parkplatz. Das Reservationssystem für die Parkplätze ist eigentlich gar nicht so schlecht und könnte man auch in der Schweiz einführen. Die Reservation ist kostenlos – es reguliert lediglich das Parkchaos und die Menge der Wanderer in den Bergen.

Die Wanderung führt uns zum Garibaldi Lake. Der Aufstieg führt uns zehn Kilometer durch den Wald und ist dadurch eher langweilig. Der Garibaldi Lake ist aber sehr schön, somit hat sich der langweilige Aufstieg doch gelohnt.

Damit die Bären nicht an das Essen der Camper gelangen, wird das Essen einfach aufgehängt. 

Um zirka 17:00 Uhr sind wir wieder beim Parkplatz. Wir sind müde und wollen unbedingt duschen. Wildcampen ist in dieser Region nicht erlaubt. Wir fahren etwas in die Höhe, wo andere schon wild übernachtet haben. Uns ist es aber nicht so wohl, deshalb fahren wir weiter Richtung Vancouver. Leider sind alle staatlichen Recreation Sites bereits ausgebucht. RV Trailerparks sind nicht so unser Ding. Viel zu teuer, ausgebucht und nicht wirklich schön. Es sind offensichtlich Sommerferien und alles ist überfüllt. Das sind wir uns gar nicht gewohnt.

Scheller als uns lieb ist, sind wir in der Stadt gelandet. Da gibt es nun wirklich keine Recreation Sites mehr. So müssen wir wohl oder übel auf einem RV Park übernachten. Um 23:00 Uhr können wir endlich essen und duschen 😊.

Vancouver

Vancouver ist sehr Fussgänger- und Velofreundlich. Am ersten Tag laufen wir durch den Stanley Park, dem Seawall entlang in die Innenstadt. Es ist speziell durch diesen nördlichen Regenwald zu laufen. Ja, ihr habt richtig gehört. In Vancouver und Umgebung gibt es Regenwälder. Wenn man den Wald mit dem Wald im Norden vergleicht, sieht man auch ganz klar die Unterschiede. Im Norden sehen die Bäume aus wie «Pfeiffenputzer». In Vancouver sind die Bäume viel dicker, grösser und grüner. Das Klima ist auch eher feucht warm. Lianen und Affen gibt es aber keine.

Da es uns in Vancouver so gefällt, bleiben wir gleich fünf Nächte. Das ist eine Seltenheit. Wir geniessen das Stadtleben in vollen Zügen.

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In Vancouver gibt es so vieles zu sehen. Der Streetfood hat es uns aber besonders angetan. Diesen findet man überall in der Stadt. Nach den langweiligen Burgern und unserem eigenen «Geköch» freuen wir uns so richtig über die internationale Küche die man überall  in der Stadt findet.

Märkte ziehen uns in jeder Stadt an. In Vancouver ist es der Public Market in Granville Island.

Am Abend lassen wir uns das Streetfood Festival am Richmond Night Market nicht entgehen. Da gibt es über 100 Essensstände, mehrheitlich asiatisch.  Gefühlt 99% der Besucher sind Asiaten. Jetzt können wir die Reise nach Asien auch bereits von unserer Bucket List streichen 😉.

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Vor zirka zwei Wochen haben wir im Radio gehört, dass es in Vancouver ein gewaltiges Feuerwerk geben soll. An drei Tagen werden Australien, Mexiko und die Philippinen ein Feuerwerk zu Musik präsentieren. Das beste Feuerwerk soll dann einen Preis gewinnen. Alle drei Feuerwerke können wir nicht sehen. Aber das Erste von Australien wollen wir uns nicht entgehen lassen. Wir verbringen also mehr oder weniger den ganzen Tag an der English Bay Beach und geniessen das Openairfeeling. Vor dem Feuerwerk mit musikalischer Begleitung gibt es noch eine Redbull Airshow.

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So schön es in der Stadt ist, so froh sind wir auch wieder weg zu kommen. Unser Übernachtungsplatz auf einem Privatparkplatz in Vancouver ist nicht so ruhig wie wir es gewohnt sind. Ein ruhiger Platz im Wald am Meer gleich an der Grenze zu Kanada lässt uns wieder guuut und tief schlafen.

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