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73. Woche Cuzco – Laguna Asnacocha – Colca Canyon – Arequipa
Strecke: 575 Km - Stimmung: Viel Stadtleben erlebt und sehr schöne Landschaften gesehen
Mit seinen knapp 450'000 Einwohner ist Cuzco eine der grössten und schönsten Städte in Peru. Autofahren kann hier aber auch keiner und Simone kriegt jeweils richtige Schweisshände beim Fahren. Man weiss einfach nie was die Peruaner machen. Gehupt wird die ganze Zeit – wie wir verstehen ist dies neben Quechua und Spanisch die dritte Landessprache von Peru 😊.
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In Cuzco kaufen wir uns einen neuen Solarladeregler. Den billigen den wir in Costa Rica gekauft haben, bringt nicht die gewollte Leistung. Dann müssen wir noch unseren Pneu flicken lassen. Das geht aber ziemlich schnell. Die Südamerikaner sind einfach die Meister des Reparierens.
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Uns gefällt Cuzco sehr gut. Wir sind uns aber schnell einig, dass wir nicht allzu lange hierbleiben können. Es gibt einfach zu viele Läden hier bei denen man wunderschöne Alpaca Sachen kaufen kann. Billig sind diese nicht wirklich, aber was solls, bei uns gibt es das nicht in dieser Hülle und Fülle.
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In der Stadt Cuzco lassen wir uns einfach treiben und landen direkt in einem Umzug. Irgend eine heilige Maria wird wieder gefeiert. Wir sind fast die einzigen Touristen die das sehen. Da alle kostümiert sind und ein Plüsch Vicuña dabei haben, erinnert es uns etwas an unsere Alpabzüge ;-).
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In den Grossstädten von Peru gibt es viele Top Restaurants zu für uns erschwinglichen Preisen. Das Greenpoint soll so eine vegane Adresse sein und wir werden nicht enttäuscht. Das Essen schmeckt wirklich super gut.
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Zum Colca Canyon ist es super weit. Deshalb müssen wir wieder mal zwei Tage fahren. Die Strassen sind mässig gut dafür die Landschaft umso schöner. Nach dem ersten Fahrtag übernachten wir an einer Lagune. Ziemlich nah hat es auch Flamingos.
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Am späten Nachmittag erreichen wir unseren Übernachtungsplatz. Hier sollen die Kondore in den Morgenstunden durch das Tal fliegen. Wir haben Glück und sehen schon am Abend welche. Allerdings sind diese ziemlich weit weg und wenn wir ehrlich sind, sehen sie aus dieser Entfernung auch nicht anders aus wie ein normaler Mäusebussart 😊.
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Am frühen Morgen kreisen vier Kondore über unseren Köpfen. Wie sie die Thermik nutzen, sieht bei ihrer Spannweite von drei Metern dann doch sehr majestätisch aus.
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In der Nähe gibt es einen Geysir der den ganzen Tag kochendes Wasser spuckt.
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Ganz in der Nähe übernachten wir und geniessen die totale Ruhe und den wunderschönen Sternenhimmel.
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Arequipa ist wahrscheinlich eine der schönsten Städte Perus die die Spanier gebaut haben. Die Innenstadt ist ganz weiss. Da die meisten Gebäude in Peru gar nicht gestrichen sind, heben sich diese Gebäude schon sehr ab. Auf eine Free Walking Tour verzichten wir dieses Mal und lassen uns schlendern gemütlich alleine durch die Stadt. Wie auch in Cusco ist die Versuchung noch mehr Alpaca Ware zu shoppen gross.
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Auf dem Plaza de las Armas sehen wir wie ganz viele frisch getraute Paare das Ratshaus verlassen. Nach 30 Paaren haben wir das zählen aufgegeben. Da die Pärchen jetzt auch nicht gerade die schönsten sind schauen wir auch nicht weiter zu. Später erfahren wir, dass das Heiraten am 21.9 zum Frühlingsanfang jeweils kostenlos ist. Haha, jetzt wird uns auch klar weshalb so unglaublich viele an diesem Samstag heiraten.
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Am Abend essen wir zusammen mit den Wallisern Josi & Selina in einem Restaurant Fondue Chinoise. Da wir nicht gerade einen Platz kriegen, spendiert uns das Restaurant einen Pisco sour. Offensichtlich haben wir uns mit dem Restaurant etwas missverstanden. Wir sind davon ausgegangen, dass wir ein Fondue für vier Personen als Hauptspeise bestellt haben. Es stellt sich aber heraus, dass das Fondue als Vorspeise für zwei Personen gedacht war. Für uns nicht ganz logisch, aber was solls. Es war trotzdem gut 😊
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